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Wandern in Bosnien-Herzegowina

Sarajevo und seine olympischen Gipfel – Srebrenica: Wandern im Versöhnungsprojekt am Drina Canyon – am höchsten Gipfel des Landes im Sutjeska Nationalpark – Trebinje – Dubrovnik – Split

Mit Verena & Heinz Mittermayr durch die einsamen Berglandschaften Bosniens

Diese Wanderreise verbindet Natur, Kultur und Solidarität. Eine Reise in die Bergwelt von Bosnien-Herzegowina folgt oft keinen ausgetretenen Pfaden und ermöglicht authentische Kontakte zu den Bewohner:innen abgeschiedener Bergdörfer. Weite Teile der Landschaft sind unverbaut und die Infra-struktur an den grundlegenden Bedürfnissen orientiert – so fühlt man sich manchmal noch als Entde-cker:in und Abenteurer:in (Rother Wanderführer BiH).

Wir reisen mit dem Bus von Linz nach Sarajevo, der faszinierenden Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina. 29 Jahre nach Kriegsende ist in Sarajevo zwar alles wiederaufgebaut, die politische, wirtschaftliche und soziale Situation des Landes ist aber sehr schwierig und die Wunden sind noch nicht verheilt. Heute leben Kroat:innen, Serb:innen und Bosniak:innen wieder friedlich neben-, immer mehr auch miteinander und die einzigartige Mischung aus Religionen, Kulturen und historischen Einflüssen ist hier wieder auf Schritt und Tritt spürbar. Die osmanische Altstadt lädt zum Bummeln ein und in den Kochtöpfen zeigt sich die multikulturelle Tradition dieser Stadt.

Natur und Kultur erforschen

Sarajevo ist umringt von Bergen und war 1984 Austragungsort der olympischen Winterspiele. Drei Tage wandern wir hier. Am Hausberg Trebevic (1629 m) war die olympische Bobbahn, die wir im Rahmen unserer Gipfelbesteigung auch begehen werden. Außerdem kommen wir noch in das höchst-gelegene Bergdorf des Landes und auf den knapp 2000 m hohen Vito, den höchsten Berg des Visocica-Massivs.

Unser nächstes Ziel ist das ostbosnische Srebrenica – die Stadt hat im Bosnien-Krieg (1992–1995) traurige Berühmtheit erlangt: Am 11. Juli 1995 wurden 8.329 bosnische Muslime ermordet. Vor dem Bürgerkrieg war Srebrenica ein bekannter Kurort, eingebettet in eine pittoreske Naturlandschaft, der von Gästen aus aller Welt besucht wurde. Davon ist nichts mehr geblieben, die Region leidet noch immer unter den Kriegsfolgen, die Zerstörung durch den Krieg ist allgegenwärtig, die wirtschaftliche Situation entsprechend angespannt. Vor dem Krieg lebten 37.000 Menschen in der Region, heute sind es knapp 5.000. „Wir haben ein völlig zerstörtes Land geerbt – nicht nur in Bezug auf die Infrastruktur, sondern auch in spiritueller und mentaler Hinsicht; der Krieg ist noch in den Köpfen und Seelen der Menschen präsent“ sagt Irvin Mujčić, der 2014 zurückgekehrt ist und hier ein zukunftsweisendes Projekt begonnen hat. Mit sanftem Natur- und Kulturtourismus wollen die bosnischen Naturfreunde die Region wiederbeleben und neue Perspektiven schaffen und unsere WELTANSCHAUEN-Gruppe ist Teil dieses wichtigen Projekts „Srebrenica – City of Hope“. Nach dem Besuch des Genozid-Memorials verbringen wir zwei Tage im sehr einfachen Ekometa Village der Naturfreunde, machen zwei ganztägige Wanderungen zur Drinaschlucht und in ein entlegenes Dorf und erfahren viel über die Geschichte und die aktuelle Situation in dieser Region.

Von Srebrenica geht es dann weiter in den Sutjeska Nationalpark an der Grenze zu Montenegro. Dort befindet sich auch der höchste Berg des Landes (Maglic, 2386 m). Der Sutjeska Nationalpark beeindruckt durch die unberührte Natur, den Perućica Urwald, einen der letzten Primärwälder Europas, aber auch das monumentale Partisanendenkmal in Tjentište. Es erinnert an die Schlacht an der Sutjes-ka, die als Wendepunkt bei der Befreiung Jugoslawiens im Zweiten Weltkrieg gilt. Wir besteigen den Maglic, baden in klaren Bergseen und übernachten in einfachen Hütten oben am Prijevor-Plateau.

Heimreise am Meer

Über das mittelalterlich geprägte Trebinje fahren wir hinunter nach Dubrovnik an die kroatische Küste. Dubrovnik ist UNESCO Weltkulturerbe und eine der schönsten Städte Kroatiens, wenn nicht des gesamten Adriaraumes. Wir bleiben hier zum Abschluss unserer Reise im Gästehaus eines ruhigen Klosters gleich neben der belebten Altstadt. In 100 Meter Entfernung ist eine Badebucht und wir können hier die Strapazen der letzten Tage beim Schwimmen im kristallklaren Wasser abstreifen. Jede:r kann die Stadt auf eigene Faust erkunden. Besonders eindrucksvoll ist der Gang über die bis zu 25 m hohe Stadtmauer, bei dem man eine herrliche Aussicht auf die Altstadt und auf das Meer hat.

Mit dem Katamaran geht es dann durch die kroatische Inselwelt nach Split und nach ein paar Stunden Pause mit dem Nachtzug zurück nach Österreich. Bei dieser Reise achten wir so gut wie möglich auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Der Transport erfolgt klimaschonend mit Bahn und Bus. Außerdem arbeiten wir mit lokalen, meist kleinen Betrieben zusammen, damit die Menschen in der Regi-on von unserer Reise profitieren.


Artikelnummer
2415

Preis ab
1.880,00 EUR

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