WELTANSCHAUEN - einfach reisen zu Land und Leuten
„Paname“, so nennt man im Volksmund in Frankreich Paris. Die französische Hauptstadt ist mit 12 Millionen EinwohnerInnen eine der größten Metropolen Europas Sie hat sich innerhalb kürzester Zeit in eine Stadt gewandelt, die sich 2030 als „Greenest City of Europe“ bezeichnen möchte. Die Bürgermeisterin Anne Hidalgo möchte Paris autofrei machen. Geht das?
Wir treffen Kolleg:innen der Caritas Frankreich und erfahren über deren konkrete Arbeit, diskutieren die Herausforderungen und Chancen der französischen Multikulti-Gesellschaft von heute und kosten natürlich auch vom « savoir vivre » der pulsierenden Hauptstadt. Wir machen uns auf die Entdeckungsreise zwischen aktuellen Fragen der Stadtentwicklung, Kunst- und Kulturerbe. Auch die weniger touristischen Seiten von Paris werden wir erforschen und uns in der Banlieu umschauen.
Von Paris geht es mit dem TGV in die schillernde und lebhafte Hafenstadt Marseille am Mittelmeer. Mit der Ernennung zur Kulturhauptstadt 2013 wurden etliche interessante Bauvorhaben umgesetzt, von denen das Stadtbild und auch die Stadtentwicklung positiv beeinflusst wurden. Auch den Themen Multikulturalität und Migration werden wir bei einem Stadtspaziergang und bei einer Begegnung nachgehen. Natürlich verbringen wir auch einen entspannten Nachmittag am Meer, das noch warm genug zum Schwimmen sein sollte.
Am Rückweg planen wir noch einen Besuch in der UNESCO Welterbestadt Lyon am Zusammenfluss von Rhône und Saône mit ihrer 2000 Jahre alten Geschichte. Wir besichtigen das mittelalterliche und das moderne Lyon und machen einen Ausflug nach Cluny, das mit seiner Benediktinerabtei eines der einflussreichsten religiösen Zentren des Mittelalters war - ihre Kirche war zeitweise das größte Gotteshaus des Christentums- und eventuell noch weiter ins nahe Taizé, von wo heute wichtige spirituelle Impulse ausgehen. Über Genf und Zürich geht es dann wieder zurück nach Österreich.
Der kulinarische Genuss der wunderbaren französischen Küche wird ebenfalls nicht zu kurz kommen. Außerdem werden wir Menschen treffen, die uns Interessantes und Wissenswertes erzählen.
Nachhaltig reisen, einfach reisen: Gemäß dem Nachhaltigkeitsschwerpunkt von Caritas und WELTANSCHAUEN reisen wir ökologisch und sozial verträglich. Bewusst wählen wir daher für An- und Rückreise den Zug. Das heißt auch: lokale Unterkünfte statt internationale Ketten, regionales Slow Food statt internationales Fast Food, bio und fair statt Chemie und Ausbeutung. Vor Ort gehen wir auch viel zu Fuß, das ist die ökologischste Form des Reisens.
Das genaue Programm ist demnächst hier verfügbar.
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