WELTANSCHAUEN - einfach reisen zu Land und Leuten

Osten, Westen, Süden, Norden

Neulich ein paar schöne Zeilen gelesen:

„Die vier Winde haben alle eine große Bedeutung. Es macht einen Unterschied, in welche Richtung du gehst. Wenn du nach Osten unterwegs bist, so ist dies die Himmelsrichtung des Neubeginns, denn dort geht die Sonne auf. Der Weg nach Westen ist der Weg der Klarheit, der Weg nach Süden ist der Weg der Veränderung und der Weg nach Norden ist der Weg der Reflexion, der Tiefe, und du wirst lernen mutig zu sein.“

Vielleicht eine Entscheidungshilfe, wenn es gar zu schwierig wird, sich zu entscheiden? Es sind nämlich wieder einige tolle Programme dazugekommen.


Süden:

Historisch Interessantes werden wir in Triest und dem Küstenland rundherum erleben: WELTANSCHAUEN begibt sich in der diesjährigen Reise zu den Rändern der Donaumonarchie auf die Spurensuche nach Udine, Cividale, Karfreit, Görz, Triest und Umgebung, nach Grado, Aquileia, Torviscosa, Borghetto di Strassoldo und Palmanova. Wer die Hälfte dieser Orte nicht kennt, sollte unbedingt das Programm dieser sympathischen Reise er-schmökern. Das Reiseleiterteam Annibelle & Pablo haben selbst in Triest gelebt. Gemeinsam werden wir die Schönheit der unterschiedlichen Gegenden in uns aufnehmen, mit Einheimischen ins Gespräch kommen, ihre Geschichte und Kultur besser kennen lernen und uns von der lokalen Küche verwöhnen lassen.

Mit dem Bus nach Bosnien-Herzegowina. Multikulturelles Sarajevo, unbekannte alpine Berglandschaften, ursprüngliche Kulinarik, politische und soziale Begegnungen. So nah und doch unbekannt!


Osten:

Bhutan – ins Land des Bruttonationalglücks, dass nicht nur das Glück des Einzelnen in den Mittelpunkt stellt, sondern auch als der einzige klimaneutrale Staat der Welt gilt.

Zwei außerordentliche Aspekte machen diese Reise ganz besonders. Zum einen werden wir von zwei tollen Persönlichkeiten begleitet: Christine Jantscher und Robert Zeiner waren über viele Jahre federführend für die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit in Bhutan verantwortlich. Sie haben Projekte jahrelang „unter ihren Fittichen“ gehabt und begleitet. Christine hat zudem mehrere Jahre in Bhutan gelebt – ihr Wissen, ihre Kontakte und ihr Verständnis für Land und Leute machen diese Reise exzeptionell.

Zum anderen nehmen wir uns bewusst viel Zeit: 18 Tage – so lange wie kaum ein anderer Reiseveranstalter. Diese außergewöhnliche Reisedauer (die Eintrittsgebühr ins Land wird für jeden Tag bezahlt!) ermöglicht es uns, abgelegene Gegenden zu erkunden und tiefere, intensivere Einblicke in dieses faszinierende und wunderschöne Land zu bekommen.


Nur ein paar Kilometer im Osten (von Linz aus gesehen) liegt Wien und die Rax. Hier wandeln wir an Originalschauplätzen auf den Spuren einer der spannendsten österreichischen Persönlichkeiten des 20. Jhdt.: Viktor Frankl, der mit Logotherapie und Existenzanalyse die sogenannte 3. Wiener Schule begründet hat (Sigmund Freud und Alfred Adler sind für 1. und 2. verantwortlich).

Norden:

Europäische Allgemeinbildung wieder im WAS Programm: Brüssel über das Fronleichnam Wochenende! Als echte:r Europäer:in muss man eigentlich einmal in unser aller Hauptstadt gewesen sein. Wien besucht man mit der Schule, Brüssel mit WELTANSCHAUEN! Die Stadt ist ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen und ein überwiegender Teil der politischen Rahmenbedingungen wird hier entschieden. Spürbar sind diese Entscheidungen bis in den hintersten Winkel unseres Landes. Wir lernen das Politisch/Europäische, das Koloniale, das Nachhaltige und das seeehr Belgische unserer Hauptstadt kennen.

Für die spannende Buchmesse in Leipzig konnten wir noch ein Paar der begehrten Betten ergattern. Das heißt: es sind wieder Plätze buchbar.

Wiederum nur zwei Stunden nord(östlich) von Wien liegt Trenčín – die Europäische Kulturhauptstadt 2026. Die Stadt mit 55.000 Einwohner:innen hat das Motto „Awakening Curiosity“ gewählt um die Neugierde (auch) der Österreicher:innen an der „alten“ Nachbarschaft „neu“ zu entdecken. Carina Kurta ist auf Entdeckungsreisen von Kulturhauptstädten spezialisiert und wird uns begleiten.

Westen:

Frankreich – sozial, ökologisch, spirituell (Paris, Lyon, Cluny, Marseille) – vielfältig und spannend wie immer! In Kooperation mit Caritas OÖ und St. Pölten.

Zum Deutschen Katholikentag in Würzburg – in dem Sinne keine klassische Reise, aber durch die beeindruckende Vielfalt der rund 700 Veranstaltungen sehr bunt und sicherlich inspirierend.


Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust!

Im Sommer 2026 gibt es bei WELTANSCHAUEN gleich mehrere neue Touren (Reihenfolge nach Datum der Reise):

Fastenwandern in Rumänien erzeugt möglicherweise die meisten Fragezeichen bei den geschätzten Leserinnen und Lesern. Daher für alle Interessierte am Ende des Newsletters fünf Fragen, die mir die sympathische Initiatorin und Fastenleiterin Lotte Krisper beantwortet hat.

Bitte schmökert unsere Homepage durch – es finden sich dort noch viele Informationen zu diesen und anderen Reisen. Und sehr gerne diesen Newsletter an Freundinnen und Freunde weiterleiten.


ABGESEHEN von unseren Reisen - AKTUELLES mit Relevanz:

Kabarett mit Lydia Neunhäuserer
Nachdem die Pilger- und Wandersaison noch nicht eröffnet ist, freut sich unsere Pilgerbegleiterin Lydia Neunhäuserer (Lechweg und Italien) ihr Kabarett-Programm vor allem in Oberösterreich zu präsentieren.
Nicht nur, aber auch (für ganz Schnellentschlossene) am 29. Jänner (heute!) um 19:30 im katholischen Pfarrzentrum in Gallneukirchen oder bei einem der weiteren Termine.
 
ÖL-Connection-Linz
Auch dieses Jahr gibt es die Aktion frei nach dem Motto: Kann Solidarität nach Olivenöl schmecken?
Mazi – ein solidarisches Produktions- und Liefernetzwerk aus Griechenland – bietet am 27. März 2026 im Cardijnhaus in Linz nicht nur das tolle Bio-Olivenöl, sondern auch Informationen über das Netzwerk und die Produktion an. Der Initiator, unser lieber Freund Giorgos Chondros, Ethnologe und Politiker, erzählt und diskutiert mit uns! Gleich in den Kalender eintragen und bestellen!
 
Herzliche Grüße nah und fern!
Christoph Mülleder und das WELTANSCHAUEN-Team



Und hier das versprochene Interview mit Lotte Krisper zur Reise Siebenbürgen mit Wandern und Fasten!

Lotte, warum sollte ich mich dazu entscheiden, nach Rumänien zu reisen und zu fasten?

Unser Angebot richtet sich an die Abenteuerlustigen unter den Fastern, beziehungsweise an die Gesundheitsbewussten unter den Weltanschauern. Die Ursprünglichkeit der Natur- und Kulturlandschaft Siebenbürgens passt besonders gut zum Fasten, wo es darum geht, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Durch Reduktion, Langsamkeit und mehrstündiges Wandern kommen wir in eine gute Verbindung: Mit uns selbst, mit den anderen und mit der Natur. Unser Kopf wird beim Fasten klar, unser Gemüt wird weich und unsere Sinne werden geweckt. Daher ist es wunderbar, dass wir die letzten drei Tage im Rumänien auch gemeinsam beginnen, wieder zu essen und ins kulturelle Leben einzutauchen. Das wird ein schönes, intensives Erlebnis. Wir werden bärenstark und wie neugeboren nach Wien zurückkommen!
Außerdem ist dies das erste Fastenwanderangebot in Rumänien - eine Weltpremiere!

Und wie schafft man es ohne Essen überhaupt eine Wanderung zu bewältigen?

Geübte Fastenwanderer wissen: Wer im gemächlichen, langsamen Fastenschritt unterwegs ist, der kommt weit. Man kann auch fastend gut Höhenmeter machen, wenn auch wenige. Wichtig ist, stets im "Fettverbrennungsmodus" zu bleiben, und nicht in den "Zuckerverbrennungsmodus" zu geraten. Wer den Pulsschlag im Hals spürt, ist zu schnell unterwegs und es könnte in weiterer Folge zu einer Unterzuckerung kommen. Meine wichtigste Aufgabe als Fastenwanderführerin ist die Vermeidung von Unterzuckerung am Berg. Ich gehe meist am Schluss und habe Honig mit. Und wir wandern jeden Tag mindestens 1-2 Stunden in Stille, um unseren Körper gut zu spüren.

Bemerkung: Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die bereits gute Erfahrung mit der Buchinger Methode haben. Für ca. 20-30% der Menschen ist das strenge Vollfasten nach der Methode Buchinger/Lützner nicht geeignet, sondern sanftere Varianten des Fastens, die aber auf dieser Reise (noch) nicht angeboten werden.

Warum Siebenbürgen?

Für die Organisation einer Fastenwanderreise braucht es höchst kompetente Partner vor Ort. Catalin und Diana, die Siebenbürger Kooperationspartner von WELTANSCHAUEN, legen besonders großen Wert auf authentische Küche. Sie sind offen für Neues und haben viel Verständnis für kulinarische Sonderwünsche, daher eröffnete sich letztes Jahr die Möglichkeit, dieses Angebot auf die Beine zu stellen. Sie haben mit viel Feingefühl einen guten Plan fürs Fastenwandern gemacht:

Wir werden im Gästehaus einer Kirchenburg mit wunderschönem Garten, in sächsischen Häusern einer Stiftung und einem Erholungsheim aus der Jahrhundertwende wohnen. Wir wandern durch den Nationalpark Piatra Craiului mit Waldpfaden, Almwiesen und einer spektakulären Schlucht.

Wir schlendern aber auch durch Kronstadt und Schäßburg und schnuppern bei den ersten Etappen auf der Via Transilvanica abenteuerliche Weitwanderluft, mit Wegen über Plateaus mit offenen Wiesen, seltenem Bestand aus uralten Eichen und Streuobstwiesen. Wir besuchen alte, stille Dörfer und historische Gebäude und werden auch einmal einem Orgelkonzert lauschen. Einmal wird es eine Wanderung mit Blick über die südlichen Karpaten ins Cindrel-Gebirge geben. Sogar Massagen und ein Bad in heilenden Salzseen sind vorgesehen. Und das Land der „Colibe" werden wir auch entdecken.

Was ist für dich das Tolle am Fastenwandern und Reisen mit WELTANSCHAUEN?

Ich habe letztes Jahr erstmals für WELTANSCHAUEN eine Reisebegleitung ins Donaudelta gemacht und habe mich in Land und Leute „schockverliebt“. In Rumänien wollte ich gerne mal ein Fastenwandern anbieten. Und so kam‘s!

Und an WELTANSCHAUEN gefällt mir die große Gelassenheit - sowohl der Organisation als auch der Reisenden. Hier wird die Anreise mit dem Zug nicht als mühsam, sondern als Teil des Spaßes erlebt. Das mag ich. Da mein eigenes Motto "Ohne Fußabdruck durch die Alpen" lautet, passen unsere Ansätze gut zusammen. Ich freue mich sehr über diese Zusammenarbeit!

Was tun, wenn ich noch unsicher bin, ob diese Reise etwas für mich ist?

Dann einfach zu meinem Online Info-Abend am 3. März oder 3. Juni um 18.00 Uhr kommen. Da kann ich viele Fragen beantworten und vielleicht eine Entscheidungshilfe geben. Anmeldung unter lotte@fastentrekking.at. Bei dringenden Fragen kommt gerne auch vorab auf mich zu:  +43 680 2103128.


Januar 2026

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Uganda - Tag 8 und 9 - Soziale Projekte in Gulu und Weiterfahrt zum Murchison Falls Nationalpark
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Uganda - Tag 3 und 4 - Moroto, Kotido und Panyangara
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Interview zum Pilgern mit Ferdinand Kaineder
 


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