WELTANSCHAUEN - einfach reisen zu Land und Leuten
Heute Vormittag geht es nach East End, einst das Elendsviertel der Stadt, wo die Heilsarmee 1878 mit ihrer Missionsarbeit begann und 1888 auch das erste Nachtasyl für Obdachlose gegründet wurde. Das Viertel ist heute „hip“ und vor allem bekannt für seine Märkte und vintage shops.
Mittags haben wir beim Starkoch Yotam Ottolenghi in Spitalfields reserviert und genießen dort ein feines Essen.
Am Abend sollte man unbedingt einmal am Piccadilly Circus vorbeikommen, diesem pulsierenden Platz mit seinen überdimensionalen Leuchtreklamen auf den Häuserfassaden, der wie so vieles in dieser Stadt für einen Wow-Effekt sorgt.
Ein fabelhaft kunst-voller/voller Kunst-Tag liegt hinter uns.
In Europa schafft man es gemütlich an einem Tag in vier verschiedenen Ländern zu speisen.
Frühstück in Deutschland, Waffel in Brüssel, Knabbernossi in Frankreich und Fish and Chips in London.
In den letzten Tagen der Sommerferien geht es mit dem Zug auf die britische Insel.
Gemäß dem Nachhaltigkeitsschwerpunkt von WELTANSCHAUEN versuchen wir bei dieser Reise einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Die Anreise erfolgt mit der Bahn im Schlaf- bzw. Liegewagen nach Brüssel und im Eurostar geht es dann unter dem Ärmelkanal nach London. Mit nur einmal Umsteigen erreichen wir die britische Hauptstadt. In London werden wir alle Wege zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen.
Gut angekommen in London. Das man zwischen 45 und 75 Meter unter dem Meeresboden knapp 300 km/h dahin zischt merkt man gar nicht. Wohlgemerkt: der Meeresboden liegt auf rund 174 Metern! Jössas - wie tief waren wir heute nochmal?
In London kommen wir im altehrwürdigen Jugendstilbahnhof St. Pancras International im Herzen von London an und spüren von Anfang an den Drive der Weltstadt an. Mit der U-Bahn („Tube“) fahren wir ins Hotel Indigo London Kensington, Es liegt gleich neben der U-Bahn-Station Earls Court im Stadtteil Kensington & Chelsea im Londoner Westend. Wir checken ein und bleiben hier vier Nächte für die gesamte Dauer unseres London Aufenthaltes.