WELTANSCHAUEN - einfach reisen zu Land und Leuten
Wir starten am Morgen gemütlich für die Reise von Kopenhagen nach Hamburg. In Hamburg machen wir noch eine Tour zur Elbphilharmonie.
Auf dem Weg dorthin kommen wir am Denkmal der Nikolai Kirche vorbei. Diese wurde im 2. Weltkrieg zerbombt und nicht mehr renoviert.
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Die Heimreise startet mit noch mal 2 Stunde in den Norden und dann wieder alles retour mit weiteren Highlights, das ist fast noch Teil des Urlaubs ...
Wir verlassen Nattavaara. Susanne hat ein Dank-ABC für die Helfer:innen verfasst. Mit einem herrlichen Abendessen mit heißer Liebe mit Mullebeeren anstelle von Himbeeren konnten wir das letzte Mal die Kochkünste von Dirk genießen.
Am Morgen ging es dann zum Bahnhof in Nattavaara. Nun warten wir auf Elche in der Landschaft und die Eisenerz Stadt Kiruna.
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Am letzten Tag im Wildnisdorf erleben wir in zwei Gruppen die Rentier-Schlittenfahrt und die Hunde-Schlittenfahrt. Manche Hunde sind aus Tierheimen und aus Rumänien. Diese bedürfen der besonderen Betreuung, da sie je eine eigene Geschichte mitbringen.
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Ich war heute bei der Rentierschlittenfahrt dabei. Emil war mein Rentier, es war sehr beschaulich und meditativ. Ich weiß nun, dass Rentiere im Laufen das "große Geschäft" erledigen und fürs "kleine" stehenbleiben müssen.
Zudem weiß ich jetzt, dass man Schnee definitiv essen kann: die Rentiere nehmen Schnee für die Wasseraufnahme zu sich.
Mitten in der Landschaft hat Anna für uns Würste mit Brot und dann Kaffe gekocht.
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Das faszinierendste Naturschauspiel hier im Norden ist wohl die Aurora Borealis, die tanzenden Nordlichter.
An klaren Nächten kann man sie im hohen Norden gut sehen. Sie malen die verschiedensten Farben und Muster in den kalten Nachthimmel – ein unvergessliches und magisches Erlebnis, das einem die Natur hier bei klarem Wetter schenkt.
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Heute ein paar Impressionen von dem Haus und was schon vor 7:30 Uhr alles passiert:
Wasser holen, Holz holen, Wasser schöpfen, Einheizen (mit Birkenrinde zum Entzünden des Feuers).
Zum Frühstück wird frischer Kaffee gebrüht und weiche Eier gekocht. 6 Minuten 10 Sekunden und es ist perfekt.
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Hier gibt es noch einmal richtigen Winter zu Frühlingsbeginn.
Nach einer kalten Nacht mit minus 24 Grad starten wir nach einem ausgiebigen Frühstück heute mit den Schneeschuhen auf den Hausberg in 400 m Höhe.
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Am Sonntag Abend konnten wir die Sauna genießen und hatten den „Stress“, diese mehrmals wegen Polarlichtern zu verlassen. Wer in der Nacht um 2 auf die Toilette musste, sah ein Spiel der Nordlichter.
Die Sauna hat im nordischen Winter natürlich einen besonderen Reiz, denn zur Abkühlung kann man einfach hinaus in den Schnee springen! Auf Solberget ist die Sauna nicht nur „Wellness-Oase“, sondern gleichzeitig der Ort für die alltägliche Körperpflege. Abends, wenn der Saunaofen angeheizt wird, gibt es hier heißes Wasser und einen warmen Raum zum Waschen.

Die ersten Eindrücke vom Wildnisdorf sind sehr intensiv. Am liebsten würde ich alles filmen, entscheide mich aber - zumindest jetzt - dies nicht zu tun, sondern alles wirken zu lassen. Die Einführung von Dirk, der Gang zur Quelle, das Schöpfen des Trinkwassers und das Heraufholen des Brauchwassers aus dem Brunnen… Besichtigung der Sauna, Naturklos…
Ich bin dankbar, dass ich nicht alles schon vorher im Internet im Detail zu sehen bekam, sondern von der Überraschung und dem Neuen beeindruckt sein kann. Ach ja, die Rentiere weiden gemütlich in der Sonne ☀️
Zeit in der Natur genießen ... Zur Ruhe kommen ... Auf das Nötigste besinnen ...
und dabei Nordlichter suchen und die schwedische Landschaft bestaunen. Dazu ist gerade eine WELTANSCHAUEN Reisegruppe unterwegs im hohen Norden. Im Blog können wir wieder ein bisschen in Gedanken mitreisen.
